Dülmener Künsterlin peppt Karthaus-Kalender auf

Dülmen. „Das mache ich mit dem Herzen“, sagt Anette Körner über ihre Leidenschaft zu malen und zu zeichnen. Besonders Portraitzeichnungen liegen ihr, aber auch farbenreiche abstrakte Kunst gehört zu ihrem Repertoire. Die Dülmener Künstlerin betreibt seit zwölf Jahren eine Malschule für Kinder und Erwachsene. Denn auch der Umgang mit vielen verschiedenen Menschen und das Vermitteln von Kunst bereiten ihr Freude. Nun zieren ihre Zeichnungen den klassischen Holzkalender der Werkstätten Karthaus.

Die Motive zeigen Kinder zu verschiedenen Jahreszeiten – realistisch und bunt, aber nicht zu niedlich. Schließlich sollen die Bilder Erwachsene und Kinder ansprechen. Es sind 13 bedruckte feste Papiere. Im unteren Bereich blassen die Illustrationen ab in helle Felder, in denen Geburtstage eingetragen werden können. „Es ist eine Erweiterung des bisherigen Wandkalenders, der oft in Schulklassen, Seniorenheimen und Kindergärten hängt. Für jeden Monat können nun die besonderen Tage eingetragen werden“, sagt Hans Stein, Technischer Leiter in den Werkstätten Karthaus. „Wir sind immer bemüht, unsere Produkte weiterzuentwickeln und gerade der Holzkalender ist sehr variantenreich. Die Sprachen und Motivseiten sind austauschbar, nur konnten die Kunden bisher nichts selber eintragen. Der Holzkalender ist unser umsatzstärkstes Produkt aus der Kollektion Karthaus. Wir geben ihn in sechs Sprachen heraus, da wir ihn in verschiedene Länder versenden. Im nächsten Jahr kommen noch Russisch und Spanisch dazu“, so Stein. Die Geburtstagserweiterung soll ab Dezember, passend zum Winterzauber, in der Boutique Karthaus erhältlich sein.

 „Ich bin sehr gespannt, wie es ankommt“, sagt Anette Körner, die beruflich als Pharmazeutisch Technische Assistentin arbeitet und auch für die Medikamentenvergabe im Haus Jakob des Anna-Katharinenstifts Karthaus zuständig ist. „Die Verbindung zur Karthaus besteht schon sehr lange“, erzählt Körner. So habe sie früher Medikamenten-Schulungen gegeben und Bewohner sowie Mitarbeiter besuchen ihre Malschule. „Ich freue mich immer, wenn ich hierher komme. Die Menschen sind immer freundlich, die Grundatmosphäre stimmt einfach“, findet Körner. Als Hans Stein auf sie zukam, um eine neue Erweiterung des Kalenders zu produzieren, war sie direkt interessiert und habe sich sehr gefreut. Relativ schnell hatte sie die Idee der Geburtstagsfelder und fast ein halbes Jahr saß sie dann an den Entwürfen der 13 Motive. Aber es hat sich gelohnt – der Werkstattleitung gefällt es und 500 Exemplare sind bereits gedruckt.

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